Daniel Jositschs Schlussspurt in Affoltern

Daniel Jositsch (Mitte) mit Affolterns wieder kandidierender SP-Gemeinderätin Elsbeth Knabenhans und SP-Gemeinderatskandidat Martin Gallusser. (Bild -ter.)

Jositsch.jpg

Daniel Jositsch (Mitte) mit Affolterns wieder kandidierender SP-Gemeinderätin Elsbeth Knabenhans und SP-Gemeinderatskandidat Martin Gallusser. (Bild -ter.)

Endspurt im Wahlkampf um die Nachfolge von Regierungsrätin Rita Fuhrer: Am Samstag kam SP-Kandidat Daniel Jositsch ins Zentrum Oberdorf nach Affoltern und stand dort Passanten Red und Antwort – seine vierte Destination an diesem Tag.

Die trüben Aussichten der öffentlichen Finanzen im Kanton, die Spardiskussionen, die sich auch um Schulen/Bildung drehen, der Abbau von öffentlicher Sicherheit: Das sind - neben Verkehr und Flughafendossier - die Themen, auf die Daniel Jositsch im Laufe des Wahlkampfs am stärksten angesprochen wurde.

Und - welche Direktion würde ihn bei einer Wahl am meisten reizen? Als Regierungsrat müsse man bereit sein, jede Direktion zu übernehmen. Im Moment gehe er davon aus, dass sich das Interesse der bisherigen Regierungsräte an der Volkswirtschaftsdirektion (Flughafen!) in Grenzen halte. Ergo sei es naheliegend, dass der Neue die Volkswirtschaftsdirektion übernehmen müsse. Von seiner Tätigkeit her liege ihm Bildung, Justiz und Sicherheit am nächsten, «aber auch die VD hat ihren Reiz». Und - wie endet die Wahl? «Ich habe ein gutes Gefühl. Für die SP ist die Konstellation allerdings nicht einfach. Aber gut, haben wir einen Wahlkampf gemacht», sagte Jositsch, der noch über eine erheiternde Angelegenheit berichtete: An einer Standaktion gestand ihm ein Passant, grundsätzlich nie zur Urne zu gehen. Aber ihn, Daniel Jositsch, würde er wählen. Sagte es, holte zu Hause sein Stimmcouvert aus dem Abfalleimer und kehrte damit zur Standaktion zurück ...

Meistgesehen

Artboard 1