Fussgängerschutzmassnahme

Damit die Kleinsten sicher über die Strasse kommen

Hirschengasse: Immer wieder ist der Knoten überlastet und es kommt zu Rückstaus. (Bild: MHU)

Eindingen

Hirschengasse: Immer wieder ist der Knoten überlastet und es kommt zu Rückstaus. (Bild: MHU)

Ein Gehweg an der Hirschengasse in Endingen – vom Restaurant Schützen bis zur Rankstrasse – ist gemäss Gemeinderat sinnvoll und notwendig. Für diese Fussgängerschutzmassnahme steht an der Gemeindeversammlung ein Gemeindeanteil von 57 800 Franken zur Diskussion.

Im Zentrumsbereich entlang der Surbtalstrasse sowie der Würenlingerstrasse in Endingen sind Verkaufsgeschäfte, Restaurants sowie Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe zu finden. «Der Durchgangsverkehr bewegt sich mehrheitlich auf diesen beiden Kantonsstrassen», hält der Gemeinderat fest.

Und: «Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am Abend wird die Verkehrsfrequenz als belastend und werden die gefahrenen Geschwindigkeiten als zu hoch empfunden.» Das Queren der Hirschengasse sei für die Fussgänger mit Gefahren verbunden. Vor allem die jüngsten Verkehrsteilnehmer - Kindergärtler und Schüler - sind laut Gemeinderat bei den Übergängen einem stetigen Risiko ausgesetzt.

Im Weiteren entscheiden die Stimmberechtigten am Freitag, 27. November, über zwei Kreditabrechnungen, den Gemeindeanteil von rund 34 950 Franken für die Umsetzung der ersten Massnahmen des Projekts «Perspektive Surbtal», einen Kredit von 140 000 Franken für die Oberflächenentwässerung im Gebiet Firsthalden-Semli-Rank, die Erhöhung des Stellenpensums beim Hausdienst von 50 Prozent, den Voranschlag 2010 mit einem Steuerfuss von 114 Prozent, das neue Personalreglement sowie einen Projektierungskredit, «Neuer Schulraum Kindergarten/Primarschule», von 138 000 Franken.

Bis zum Beginn des Schuljahres 2011/12 müssen gemäss Gemeinderat die «dringend nötigen Schulräume bereitgestellt werden». Im Rahmen eines Architekturwettbewerbs soll ein geeignetes Projekt gefunden werden. «Der Wettbewerb soll sowohl den Bedürfnissen der Bildung wie auch denen der Gemeinde in angemessener Weise Rechnung tragen», schreibt der Gemeinderat.

Neben den architektonischen und funktionalen Qualitäten werde ein wirtschaftlich überzeugendes Projekt angestrebt, «das eine grösstmögliche Flexibilität enthält, um in geeigneter Weise auf veränderte Bedürfnisse und Rahmenbedingungen reagieren zu können». Ziel sei es, Endingen als attraktiven Schulstandort zu erhalten und zu stärken. (mhu)

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