Rohrbach

Dachstock der Turnhalle wieder nicht traktandiert

Verzögerung: Der Dachstock der Turnhalle bleibt noch eine Weile ein nicht ausgebauter Estrich. (Bild: jr)

Rohrbach

Verzögerung: Der Dachstock der Turnhalle bleibt noch eine Weile ein nicht ausgebauter Estrich. (Bild: jr)

Die Rohrbacher müssen sich noch etwas gedulden: Der Saal im Dachstock der Turnhalle fehlt auf der Traktandenliste der nächsten Gemeindeversammlung. Dafür ist der Rad- und Fussweg Richtung Kleindietwil jetzt offen.

Jürg Rettenmund

Ein Jahr ist es her, da sprachen sich die Rohrbacherinnen und Rohrbacher an der Gemeindeversammlung grundsätzlich dafür aus, den Dachstock der Turnhalle zu einem Saal auszubauen.

Damals war eine Kreditvorlage für die Herbstversammlung versprochen worden. Dort fehlte das Traktandum jedoch, und das gleiche gilt nun für die nächste Versammlung am 25. Mai.

Die Begründung dafür hat sich nicht geändert. «Die Zeit reichte nicht aus», sagt Vize-Gemeindepräsidentin Vanja Bütikofer, die das Geschäft vom zurückgetretenen Gemeinderat Rudolf Minder übernommen hat.

Man habe den Aufwand für das Einholen der Offerten unterschätzt. Das Geschäft werde deshalb der Budget-Versammlung im Herbst vorgelegt, verspricht Bütikofer und gibt sich überzeugt, dass dieser Termin nun eingehalten werden kann.

Radweg ist offen

Am Ziel ist dafür ein weiteres Projekt, das sich ebenfalls verzögert hatte: Der neue Fuss- und Radweg, der die Lücke vom Sonnweg bis Wannenbach Richtung Kleindietwil vor allem für die Sekundarschüler schliesst, ist dieser Tage dem Verkehr übergeben worden, wie Gemeindeschreiber Andreas Appenzeller bestätigt.

Der Weg konnte wegen des frühen Wintereinbruchs nicht wie geplant noch im letzten Herbst fertiggestellt werden. In der Gemeinderechnung hat dies zur Folge, dass die Investitionen mit 767 000 Franken rund 450 000 Franken unter dem Budget blieben.

Diese Rechnung weist zwar ein Defizit aus, mit 15 000 Franken ist dieses aber rund 100 000 Franken geringer als erwartet - bei einem Umsatz von 7,1 Millionen Franken praktisch ein ausgeglichenes Ergebnis. Dabei wurden erst noch 400 000 Franken zusätzliche Abschreibungen vorgenommen. Zurückzuführen ist die Verbesserung vor allem auf deutlich über den Erwartungen liegende Steuereinnahmen.

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