Kantonale Wahlen JU

CVP verliert zweiten Sitz in der jurassischen Regierung

Die SP-Politikerin Rosalie Beuret Siess hat nach fünf Jahren den zweiten jurassischen Regierungssitz für ihre Partei zurückgeholt und der CVP ein herbe Niederlage beschert. (Archivbild)

Die SP-Politikerin Rosalie Beuret Siess hat nach fünf Jahren den zweiten jurassischen Regierungssitz für ihre Partei zurückgeholt und der CVP ein herbe Niederlage beschert. (Archivbild)

Politisches Erdbeben im Kanton Jura: Die CVP hat ihren zweiten Sitz in der Regierung verloren und verfügt damit erstmals seit Bestehen des Kantons über nur noch einen Vertreter. Anstelle ihrer Kandidatin wurde SP-Frau Rosalie Beuret Siess gewählt.

Die 41-jährige Gemeinderätin von Pruntrut erhielt 10'486 Stimmen und damit rund 2000 Stimmen mehr als ihre CVP-Konkurrentin Sydoux-Christe, die mit 8491 auf dem zweiten Platz landete.

Dank der Wahl von Beuret Siess haben die Sozialdemokraten wieder zwei Sitze in der fünfköpfigen Exekutive des jüngsten Schweizer Kantons. 2015 hatte die SP ihr zweites Mandat an die CSP, die unabhängigen Christlichsozialen, verloren.

Für die CVP ist die Nicht-Wahl der 61-jährigen ehemaligen Ständerätin Seydoux-Christe eine herbe Niederlage. Zu ihren besten Zeiten hatte die CVP drei Minister in der jurassischen Kantonsregierung gestellt.

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