Stadtrat

CVP tritt mit den Bisherigen an

Nominiert: Johannes Felber (l.) und Rolf Schaeren wollen im Dietiker Stadtrat bleiben. (dvk)

CVP-Kandidaten Dietikon

Nominiert: Johannes Felber (l.) und Rolf Schaeren wollen im Dietiker Stadtrat bleiben. (dvk)

Der Finanz- und der Sozialvorstand treten wieder an: Rolf Schaeren und Johannes Felber heissen die Kandidaten der CVP für die Stadtratswahlen in Dietikon.

Daniel von Känel

Mit zwei Stadträten in der Exekutive und mindestens sieben Gemeinderäten im Parlament will die CVP in der Legislaturperiode 2010 bis 2014 vertreten sein: So lauten die Wahlziele der CVP Dietikon. Was die Exekutive betrifft, hat sie ihre Kandidaten nun bekannt gegeben: Einstimmig wurden die beiden Bisherigen, Rolf Schaeren und Johannes Felber, nominiert, um am 31. Januar 2010 bei den Gesamterneuerungswahlen die beiden Sitze im Stadtrat zu behalten.

Deutlich bestätigt

Josef Wiederkehr von der parteiinternen Wahlkommission freut sich, «mit zwei profilierten Kandidaten ins Rennen zu gehen». Die Parteiversammlung habe dies ihrerseits ebenfalls deutlich bestätigt.

Johannes Felber ist seit 2002 in der Dietiker Exekutive. Aus der Sicht der Sozialabteilung, sagt er, habe man sich in den letzten Jahren dem Druck der enorm steigenden Kosten stellen müssen. So habe man die Abteilung umstrukturiert und die Aufgaben neu gegliedert. Eine engere Betreuung sei heute möglich, Klienten erhielten möglichst schnell wieder eine Tagesstruktur. In der Einführung sei die neue Struktur bei der Kinderbetreuung, die man in einem langen Prozess aufgegleist habe.

Keine Spekulationen

«Wir sind strukturell auf die künftigen Herausforderungen vorbereitet», sagt Felber. Zu erwarten sei, angesichts der Wirtschaftskrise, eine wohl massive Zunahme bei den Fallzahlen. Insgesamt seien in Dietikon trotz der demographischen Situation sehr positive Entwicklungen festzustellen. Es sei sehr spannend, am Puls dieser Entwicklung mitzuarbeiten.

Über die künftige Ressortverteilung allerdings möchte er keine Spekulationen anstellen. Dies sei Sache des gesamten Stadtrates. Insbesondere jetzt, wo die Ressorts gemäss neuer Gemeindeordnung zum Teil neu organisiert würden.

Rolf Schaeren ist seit 2006 im Stadtrat und seither Dietikons Finanzvorstand. Dietikon habe sich in Sachen Finanzen in einer schwierigen Situation befunden, sagt er. Steigende Kosten in den Bereichen Soziales und Schule, teils durch übergeordnete Vorgaben durch den Kanton entstanden, seien die grössten Herausforderungen. Zudem stecke Dietikon nach wie vor in einer Phase von hohen Investitionen, die Steuereinnahmen könnten noch nicht mithalten.

Neuorganisation mittragen

Aufgrund der Jahresabschlüsse, die regelmässig besser geworden seien, könne er ein positives Fazit ziehen. Das Ziel, die Nettoverschuldung zu begrenzen, werde man bei weitem erreichen. Der Selbstfinanzierungsgrad sei hoch. Die Reform des Finanzausgleichs werde eine grosse Herausforderung für die Zukunft sein. Die Umsetzung der Neuorganisation im Stadtrat, so Schaeren, würde er gerne mittragen, nachdem man das Konzept erarbeitet habe.

Änderungen in der Organisation der Exekutive gibt es durch die revidierte Gemeindeordnung: Das Schulpräsidium wird in den Stadtrat integriert und die bisher eigenständigen Ressorts Sicherheit und Gesundheit zusammengelegt.

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