CVP Frauen wählen Babette Sigg Frank als neue Präsidentin

Babette Sigg Frank (Archiv)

Babette Sigg Frank (Archiv)

Die Delegierten der CVP Frauen haben in Frauenfeld die Zürcherin Babette Sigg Frank zur neuen Präsidentin gewählt. Sie gaben ihr den Vorzug gegenüber der Aargauer Nationalrätin Esther Egger-Wyss.

Die 47-jährige Babette Sigg Frank ist Präsidentin der CVP Frauen des Kantons Zürich. Sie löst die Luzerner Nationalrätin Ida Glanzmann-Hunkeler ab, die acht Jahren lang das Amt inne hatte.

Die neue Präsidentin setze sich für eine moderne Familienpolitik, gleiche Bildungs- und Arbeitschancen für Frau und Mann und einen starken Forschungsplatz Schweiz ein, teilten die CVP Frauen mit.

Die Delegierten fassten auch die Ja-Parole zur Mehrwertsteuererhöhung für die Sanierung der Invalidenversicherung. Die Abstimmung über die IV-Zusatzfinanzierung findet voraussichtlich am 27. September dieses Jahres statt.

In der Eröffnungsrede hatte Bundesrätin Doris Leuthard an die Schweizerinnen und Schweizer appelliert, in der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht zu sparen. Durch normales Kaufverhalten und vorgezogene Investitionen könnten sie die Binnenkonjunktur stärken.

Der Inlandkonsum trage die Wirtschaft derzeit noch. Darum müsse dieser erhalten bleiben. Es wäre deshalb falsch, würden die Konsumenten nun verstärkt sparen. Besser wäre es, für später gedachte Investitionen vorzuziehen.

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