Kultur- und Eventbranche

Coronahilfe: Für Härtefälle soll es gezielte Unterstützung geben

Nach Einschätzung des Bundesrates dürfte es Härtefälle etwa in der Kultur- und Eventbranche geben.

Nach Einschätzung des Bundesrates dürfte es Härtefälle etwa in der Kultur- und Eventbranche geben.

Bund und Kantone prüfen, ob sie von der Coronakrise besonders stark betroffenen Unternehmen zusätzlich finanziell unter die Arme greifen. Im Vordergrund stehen dabei die Veranstaltungs-, Event- und Reisebranche.

(rwa) Die Frage nach einer gezielten Unterstützung für Corona gebeutelte Unternehmen hat am Mittwoch den Bundesrat beschäftigt. Zwar hat er noch keine Beschlüsse gefasst, aber entschieden, gemeinsam mit den Kantonen die Arbeiten fortzusetzen und Lösungen für Härtefälle zu suchen. Das weitere Vorgehen wird nach erfolgter Prüfung mit den Kantonen beschlossen.

In gewissen Geschäftszweigen bestehe aufgrund behördlicher Vorgaben weiterhin eine «besondere Betroffenheit», heisst es in einer Mitteilung des Wirtschaftsdepartements. Dazu zählen vor allem gewisse Tätigkeiten im Zusammenhang mit Veranstaltungen, Events und Reisen. Geprüft werden soll, ob eine bedarfsabhängige Unterstützung auf der Grundlage einer Einzelfallprüfung angezeigt ist. In diesen Fällen könnten unter gewissen Voraussetzungen Darlehen oder Bürgschaften gewährt werden.

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