Das Bundesamt für Informatik (BIT) geht davon aus, dass die Angestellten des Finanzdepartements (EFD) und des Departements des Innern (EDI) am Montag wieder störungsfrei arbeiten können. Dies sagte Karolina Kohout, stellvertretende BIT-Pressesprecherin, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Die Panne habe behoben werden können; Tests hätten dies bestätigt. Die Mitarbeitenden des EDA dagegen werden am Montag wohl nur "mit gewissen Einschränkungen" an ihren Computern arbeiten können, sagte Kohout weiter.

Die Computerpanne hatte die drei Departemente EDA, EFD und EDI lahmgelegt. Inzwischen gibt es Hinweise auf die Ursache der Panne: Vermutlich habe ein technisches Problem an einer Hardwarecomponente im Zusammenhang mit einer Konfigurationsänderung zu den Anmeldeproblemen geführt, sagte Kohout.

Der konkrete Auslöser sei "beim Hersteller der Hardware in Abklärung". Der Name der Firma sei jedoch Betriebsgeheimnis. In verschiedenen Medien war in den letzten Tagen spekuliert worden, bei der Panne könnte es sich um einen Hackerangriff handeln. Zu diesen Gerüchten nahm das BIT keine Stellung.