Bundesratswahl
Co-Inlandchefin Doris Kleck: "Für die FDP wird die Ausgangslage mit Cassis besser"

Schon im zweiten Wahlgang setzte sich Ignazio Cassis gegen seine Mitstreiter durch und ist neuer Bundesrat. Das sei gut für die Schweiz und ihre politischen Institutionen, kommentiert "Nordwestschweiz"-Inlandchefin Doris Kleck. Die FDP habe viel gehadert mit Didier Burkhalter.

Merken
Drucken
Teilen

Lesen Sie auch:

Ignazio Cassis' Karriere in Bildern:

Ignazio Cassis' Karriere in Bildern Ignazio Cassis ist Facharzt in Innerer Medizin sowie in Prävention und Gesundheitswesen. Ab 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Universität Lugano. Später kommen weitere in Zürich, Lausanne und Bern hinzu.
13 Bilder
Von 1996 bis 2008 amtet er als Tessiner Kantonsarzt. Hier posiert er 2002 mit Robert Hämmig (Gesellschaft für Suchtmedizin, links) und Jacques de Haller (Gesellschaft für Allgemeinmedizin).
Auch präsidiert er die Schweizerische Gesellschaft für Prävention und Gesundheitswesen.
Am 4. Juni 2007 rückt Cassis für die in die Tessiner Kantonsregierung gewählte Laura Sadis in den Nationalrat nach. Er wird mit Josiane Aubert (SP, VD), Andy Tschümperlin (SP, SZ) und Marina Carobbio-Guscetti (CVP, TI) vereidigt.
Cassis, hier mit Doris Fiala, Christian Wasserfallen und markanter Krawatte, sitzt in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit SGK.
2008 überreicht er Bundesrat Pascal Couchepin eine Petition für eine wirksame Präventionspolitik in der Gesundheitsförderung.
Zwischen 2008 und 2012 ist er Vizepräsident des Ärzteverbandes FMH.
2010 kandidiert Cassis ein erstes Mal für den Bundesrat. Er wird jedoch nicht nominiert. Die Nachfolge von Hans-Rudolf Merz tritt schliesslich Johann Schneider-Ammann an.
Seit 2012 ist Cassis Präsident des Vereins Curaviva, dem Verband der Schweizer Heime und Institutionen.
Pieks! Hier erhält der Präsident des Krankenkassenverbandes Curafutura (ab 2013) eine Spritze am Parlamentarier-Grippeimpftag.
2015 gewinnt er die Kampfwahl um das Fraktionspräsidium der FDP gegen Christian Wasserfallen.
Im Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Didier Burkhalter ist Cassis der Favorit. Seine Gegner heissen Isabelle Moret und Pierre Maudet.
Strahlender Sieger: Ignazio Cassis wird am 20. September 2017 im zweiten Wahlgang zum Bundesrat gewählt. Hier posiert der Tessiner mit Hannes Germann (SVP, SH) und Fabio Regazzi (CVP, TI).

Ignazio Cassis' Karriere in Bildern Ignazio Cassis ist Facharzt in Innerer Medizin sowie in Prävention und Gesundheitswesen. Ab 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Universität Lugano. Später kommen weitere in Zürich, Lausanne und Bern hinzu.

Keystone