Nordkorea/USA

Clinton fordert Ende für Atomprogramm in Nordkorea

Clinton auf Phuket

Clinton auf Phuket

US-Aussenministerin Hillary Clinton hat einen vollständigen Abbau der Atomkapazitäten Nordkoreas gefordert. Sie sprach am Rande der ASEAN-Sicherheitskonferenz unter anderem mit ihren Kollegen aus Russland, China und Thailand über das Thema.

"Alle Aussenminister sind sich einig, dass der einzige Weg für Nordkorea die vollständige und unumkehrbare Entnuklearisierung", sagte Clinton auf der thailändischen Insel Phuket vor den Medien. Sie forderte die Teilnehmer der Konferenz der südostasiatischen Staaten (ASEAN) auf, die jüngste Resolution des UNO-Sicherheitsrates zu Nordkorea zu unterstützen.

Damit waren die Sanktionen verschärft worden. Die Resolution gibt auch grünes Licht für Inspektionen nordkoreanischer Schiffe auf hoher See, wenn der Verdacht auf Waffenschmuggel besteht.

Die US-Regierung befürchtet den möglichen Transfer von Nukleartechnik von Nordkorea an Burma, wie Clinton in einem Fernsehinterview in Bangkok sagte. Erst am Dienstag hatte Clinton Bedenken geäussert, dass beide Länder militärisch zusammenarbeiten könnten. Das würde die Region destabilisieren.

Burma wird von einer Militärjunta geführt und Nordkorea ist ein kommunistisch regiertes Land. Beide Staaten sind international isoliert und verarmt. Nordkorea nimmt an dem Treffen der zehn ASEAN-Staaten mit ihren Nachbarn ebenfalls teil, allerdings nicht auf Aussenministerebene.

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