Affäre Mörgeli
Christoph Mörgeli: «Meine Stelle ist mein Leben»

In der zweiten Woche der Herbstsession gab sich der SVP-Stratege und Titularprofessor noch bedeckt, was seine berufliche Zukunft angeht. Später nahm er dann doch Stellung. So glaubt er denn nicht an eine fristlose Kündigung.

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Christoph Mörgeli am TV (17.9.2012)

Christoph Mörgeli am TV (17.9.2012)

SF DRS

Weder angeschlagen noch niedergeschlagen sah Christoph Mörgeli aus, als der der Sendung «Schweiz aktuell» ein kurzes Interview gibt. Erneut bezeichnete er die Kritik an seiner Arbeit als «ungerechtfertigt». Ob diese Kritik einen politischen Hintergrund habe, dürfe er zwar nicht kommentieren, aber man solle «nicht naiv sein», fügt er an.

Mörgeli meint, es sei «schwer, mir etwas nachzuweisen.» Für eine fristlose Kündigung «müsse man in die Kasse greifen oder jemanden sexuell belästigen», gab der Historiker an. Er werde für seine Arbeitsstelle kämpfen, «das ist mein Leben, seit 1985 mache ich das». Es sei ein «sehr willkommener Ausgleich zum Politisieren». (cls)