US-Wahlen
Christa Markwalder: «Verhältnis zu den USA hat sich kaum geändert»

Mit den Wahlen habe sich das Schweizer Verhältnis zu den Vereinigten Staaten kaum geändert, sagt Christa Markwalder, Präsidentin des Parlamentarischen Vereins Schweiz-USA.

Merken
Drucken
Teilen
Christa Markwalder, Präsidentin des Parlamentarischen Vereins Schweiz-USA. (Archiv)

Christa Markwalder, Präsidentin des Parlamentarischen Vereins Schweiz-USA. (Archiv)

Keystone

Christa Markwalder hofft, dass das Doppelbesteuerungsabkommen vom US-Senat endlich abgesegnet wird.

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern seien bereits sehr gut, sagte die FDP-Nationalrätin am Mittwoch zur Nachrichtenagentur sda. "Dies hat sich in den vergangenen Monaten auch in Zahlen manifestiert, die Exporte und Direktinvestitionen florieren", so Markwalder.

Auf politischer Ebene stehe man aber vor "ungelösten Problemen", die eine konstruktive und pragmatische Lösung verlangten. Diese hätte man aber sowieso finden müssen - unabhängig vom Wahlausgang in den USA.

Den Ball spielt Markwalder den USA zu, denn der Senat blockierte bisher die Ratifizierung des Abkommens mit der Schweiz. "Wir haben unseren Kollegen im US-Kongress immer klar gemacht, dass das Schweizer Parlament alles gemacht hat, um den USA die geforderten Instrumente zu geben", sagt sie.

Das Doppelbesteuerungsabkommen zusätzlich mit der Erlaubnis für Gruppenanfragen hätte die Schweiz ratifiziert. Nun stelle sich die Frage, ob der Senat es als vernünftig ansieht, mit einem Abkommen die Probleme anzupacken.