Zürcher MIgrationsamt

Chef des Zürcher Migrationsamts will trotz neuen Vorwürfen bleiben

Migrationsamt Zürich

Migrationsamt Zürich

In der Affäre um angebliche Missstände im Zürcher Migrationsamt nimmt der Druck auf Chef Adrian Baumann zu. Dieser will nämlich seinen Arbeitsplatz nicht verlassen.

Der Zürcher Anwalt Ueli Vogel-Etienne ist nach eigenen Angaben im Besitz von weiteren Hinweisen, welche kein gutes Licht auf die Amtsführung Baumanns werfen. «Ich habe eine Fülle von neuen Informationen erhalten, bei denen es um eine mangelhafte Arbeitserledigung geht», sagte Vogel-Etienne gegenüber der Zeitung «Sonntag». Die Hinweise stammten von «intern und extern». Amtschef Baumann sieht dennoch keinen Grund, seinen Posten zur Verfügung zu stellen, wie er gegenüber dem "Sonntag" ausführte: «Ich gehe nach wie vor von Montag bis Freitag arbeiten.»

Es gebe zwar angenehmere Umstände, «aber jetzt müssen die Ergebnisse der unabhängigen Untersuchung abgewartet werden». Peter Schorer untersucht sämtliche Vorwürfe im Auftrag der Sicherheitsdirektion von CVP-Regierungsrat Hans Hollenstein. Vogel-Etienne hat seinem Berufskollegen und ehemaligen St. Galler FDP-Stadtrat Schorer die neu aufgetauchten Hinweise weitergeleitet. Zuvor hatte er ihm schon die vier ominösen Bundesordner übergeben. Mehrere Mitarbeiter des Migrationsamts haben belastendes Material zusammengestellt, darunter 30 Pornobilder.

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