Schweiz

Campings fordern vom Bundesrat Gleichbehandlung

Campingplätze seien gleich zu behandeln wie Jugendherbergen oder Hotels, fordert der Verband Swisscamps.

Campingplätze seien gleich zu behandeln wie Jugendherbergen oder Hotels, fordert der Verband Swisscamps.

Der Verband Schweizerischer Campings Swisscamps fordert vom Bundesrat, die Öffnung der Campingplätze zuzulassen. Die Plätze seien bereit und in der Lage die Schutzmassnahmen umzusetzen.

(dpo) Der Bundesrat hat am 29. April weitere Lockerungen der Corona-Massnahmen bekannt gegeben. Allerdings sind die Campingplätze davon ausgenommen. Das sei nicht nachvollziehbar, schreibt Swisscamps in einem Communiqué. Es gebe keine Gründe, Campingplätze anders zu behandeln als Jugendherbergen oder Hotels. Deshalb fordert der Verband vom Bundesrat eine sofortige Öffnung der Plätze.

«Die vom BAG aufgestellten Regeln werden auf den Campingplätzen selbstverständlich vollumfänglich eingehalten und durchgesetzt, denn die Gesundheit unserer Mitarbeitenden und unserer Gäste hat oberste Priorität», sagt Wolfgang Bosshardt, Zentralpräsident von Swisscamps.

Campingplätze haben ein Schutzkonzept

Wenn der Bundesrat dafür wirbt, Ferien in der Schweiz zu machen, sei es «grotesk», ausgerechnet die Campingplätze geschlossen zu halten, heisst es im Communiqué. Die Campings verfügten in der Regel über mehr Platz als andere Beherbergungsbetriebe und könnten die Gäste einfach voneinander trennen.

Aus der Mitteilung ist auch das Schutzkonzept der Campingplätze zu entnehmen. Dieses sieht etwa vor, dass die Zufahrt zu den Plätzen nur mit Buchung möglich ist. Es werden keine Gruppen zugelassen und sämtliche Personalien erfasst, so dass bei einer Infizierung eine Nachverfolgung möglich sei. Zudem würden nur parzellierte beziehungsweise abgegrenzte Standplätze belegt und die Kapazitätsgrenzen strikt eingehalten.

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