Schweiz-EU

Burkhalter spricht von «ermutigenden» Kontakten in Brüssel

Didier Burkhalter in Brüssel

Didier Burkhalter in Brüssel

Bundesrat Didier Burkhalter hat seinen ersten Besuch in Brüssel genutzt, um mehrere neue EU-Kommissarinnen und -Kommissare zu treffen. Diese Kontakte bei der Europäischen Union (EU) bezeichnete er als «ermutigend und positiv für beide Seiten».

Er habe für seinen Besuch bei den EU-Institutionen zwei konkrete Ziele gehabt, sagte der Vorsteher des Eidg. Departements des Innern (EDI) vor Schweizer Medienvertretern in Brüssel. So wollte er die Position der Schweiz im Europa der Bildung und Forschung festigen und klären. Dazu gehörte die Unterzeichnung des Bildungsabkommens zwischen der Schweiz und der EU vom Montag.

Weiter nutzte Burkhalter die Gespräche für einen Austausch in Gesundheitsfragen. Die Vereinbarung zwischen dem Heilmittelinstitut Swissmedic und der Europäischen Arzneimittelagentur zum Informationsaustausch bei der Bekämpfung der Schweinegrippe sei ein erster Schritt. "Ich möchte möglichst schnell eine weiter reichende Vereinbarung über Pandemien erreichen."

Gespräche führte der Schweizer Bildungs- und Gesundheitsminister mit mehreren Mitgliedern der neuen EU-Kommission. Den Austausch mit EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou, Gesundheits- und Konsumentenschutz-Kommissar John Dalli und Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn beurteilte er als "ermutigend für die zahlreichen gemeinsamen Projekte in diesen Bereichen".

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