Nicht protokollierte Treffen

Bundesstrafgericht schliesst Fifa definitiv vom Verfahren aus

Der Hauptsitz des Weltfussballverbands Fifa in Zürich. Mittlerweile ermitteln die Behörden auch gegen Fifa-Präsident Infantino.

Der Hauptsitz des Weltfussballverbands Fifa in Zürich. Mittlerweile ermitteln die Behörden auch gegen Fifa-Präsident Infantino.

Im Verfahren um nicht protokollierte Treffen zwischen dem ehemaligen Bundesanwalt Michael Lauber und Fifa-Präsident Gianni Infantino hat der Fussballverband definitiv keine Parteirechte.

(mg) Niederlage für den Weltfussballverband (Fifa): Das Bundesstrafgericht hat die Fifa vom Strafverfahren um nicht protokollierte Treffen zwischen dem ehemaligen Bundesanwalt Michael Lauber und Fifa-Präsident Gianni Infantino ausgeschlossen. Dies schreibt der ausserordentliche Bundesanwalt Stefan Keller in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Fifa und ihre Anwälte haben daher im erwähnten Verfahren keine Parteirechte mehr.

«Ebenfalls hat das Bundesstrafgericht bestätigt, dass die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino wegen der nicht protokollierten Treffen mit dem ehemaligen Bundesanwalt Michel Lauber und anderen Personen rechtmässig erfolgt ist», schreibt Keller weiter. Zudem seien diverse Einwände von der Fifa gegen Verfahrenshandlungen des ausserordentlichen Bundesanwalts Keller abgewiesen worden.

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