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Bundesrat will keine Warnhinweise für Risiken des Autofahrens

Keine Warnhinweise für Autofahrer (Symbolbild)

Keine Warnhinweise für Autofahrer (Symbolbild)

Autokonzerne sollen in ihrer Werbung keine Warnhinweise zu den Risiken für Gesundheit und Umwelt anbringen müssen. Der Bundesrat lehnt eine Motion des Grünen Nationalrats Antonio Hodgers (GE) ab, der für die Autowerbung Warnhinweise analog der Tabakwerbung fordert.

Die Warnungen in der Tabakwerbung hätten zur Sensibilisierung und zur Verhaltensänderung beigetragen, begründete der Genfer Politiker seinen Vorstoss. Deshalb seien Warnhinweise auch für die Autowerbung geeignet. Denn der Motorfahrzeugverkehr führe zu Umweltverschmutzung und Bewegungsmangel und schade damit der Gesundheit. Auch vor dem Unfallrisiko sei zu warnen.

Nach Ansicht des Bundesrats würde das von Hodgers geforderte Instrument wenig dazu beitragen, die Umwelt vor schädlichen Emissionen zu schützen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ein Obligatorium für solche Hinweise sei wenig effizient.

Gleichzeitig schreibt die Regierung in der veröffentlichten Antwort, dass die Autowerbung bereits heute Angaben über den Treibstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und die Energieeffizienz enthalten müsse. Neuwagen müssten mit einer Energieetikette und schon bald mit der Umweltetikette gekennzeichnet werden.

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