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Bundesrat sagt ja zu 95-Millionen-Darlehen für die internationale Fernmeldeunion

Der Bundesrat hat einem Darlehen von 95,6 Millionen Franken zugestimmt.

Der Bundesrat hat einem Darlehen von 95,6 Millionen Franken zugestimmt.

Ein Gebäude der internationalen Fernmeldeunion mit Sitz in Genf soll abgerissen und ersetzt werden. Der Bundesrat hiess dafür ein Darlehen in der Höhe von 95,6 Millionen Franken gut.

(agl) Das zinslose Darlehen soll an die Immobilienstiftung für die internationalen Organisationen (FIPOI) gehen und innerhalb von 50 Jahren zurückbezahlt werden, wie der Bundesrat am Mittwoch beschloss. Zunächst muss es jedoch noch vom Parlament genehmigt werden.

Das betreffende Varembé-Gebäude ist eines von drei Gebäuden, in denen die Internationale Fernmeldeunion (ITU) untergebracht ist. Gemäss Mitteilung ist es veraltet und nicht mehr zeitgemäss, etwa bei der Erdbebensicherung oder dem Brandschutz. Die Bauzeit des neuen Gebäudes soll 2022 beginnen und wird auf fünf Jahre geschätzt.

Die ITU hat ihren Sitz seit 1948 in Genf. Sie ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Informations- und Kommunikationstechnologien und teilt unter anderem weltweit Funkfrequenzen und Satellitenumlaufbahnen zu.

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