Landesregierung
Bundesrat: Die Rückkehr zur Dezenz

Das offizielle Bundesratsfoto 2013 zeigt die Regierung vor ihrem Sitzungszimmer im Bundeshaus West. Das von Bundespräsident Ueli Maurer arrangierte Gruppenbild weist neben der rot-weissen Krawatte und dem Schweizerkreuz in Maurers Revers nur gedeckte Farben aus.

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Das Bundesratsfoto 2013: Es kann heruntergeladen oder bestellt werden (Bild: VBS)

Das Bundesratsfoto 2013: Es kann heruntergeladen oder bestellt werden (Bild: VBS)

Keystone

Ansonsten präsentiert sich die stehend um Maurer gruppierte Landesregierung in dezenten und dunklen Farben. Vizepräsident Didier Burkhalter, Johann Schneider-Ammann und Alain Berset tragen zum dezenten dunklen Anzug ebensolche Krawatten. Einzig auf dem Schlips des Aussenministers sind schwach hellere Punkte erkennbar.

Die beiden anderen Magistraten scheinen einfarbige Halszierden zu tragen, eher dunkelviolettlich Schneider-Ammann, dunkelgrau Berset. Die Damen präsentieren sich in klassischer geschäftsmässiger Kleidung.

Justizministerin Simonetta Sommaruga, Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Bundeskanzlerin Corina Casanova tragen Halsketten. Auf diesen Schmuck verzichtet Doris Leuthard, dafür hat sie ihre Jacke gegürtet. Die doch eher düster gewandete Landesregierung hebt sich vom farbigen Wandschmuck und der Architektur vor ihrem Sitzungszimmer ab.

Traditionelle Darstellung

Nach dem Bundesratsfoto 2012, in dem die Landesregierung vor dem Bild "Frühling" des Berner Künstlers Franz Gertsch stand, ist die neueste Ausgabe wieder eine Rückkehr zu einer traditionelleren Selbstdarstellung.

Geschaffen wurde das Werk von Ulrich Liechti vom Zentrum für elektronische Medien in Maurers Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.

Die Bundesratskarte mit dem Gruppenbild und den Einzelporträts auf der Rückseite wurde in einer Auflage von 60'000 Exemplaren gedruckt. Sie liegt in allen Logen des Bundeshauses und im Polit-Forum im Berner Käfigturm auf.

Herunterladen lässt sie sich vom Einstiegsportal der Bundesverwaltung unter www.admin.ch. Ab 3. Januar kann sie zudem unter derselben Internetadresse kostenlos bestellt werden.