Couchepin in Italien

Bundesrat Couchepin trifft italienischen Kulturminister in Rom

Couchepin: Zusammenarbeit im Filmbereich mit Italien (Archiv)

Couchepin: Zusammenarbeit im Filmbereich mit Italien (Archiv)

Die Schweiz und Italien wollen im Filmbereich besser zusammenarbeiten. Dies besprachen Bundesrat Pascal Couchepin und der italienische Kulturminister Sandro Bondi bei einem Treffen in Rom.

Zudem sprachen sie über einen Vertrag über die Museen der beiden Länder, erklärte Jean-Marc Crevoisier, Sprecher des Departements für Innere Angelegenheiten (EDI).

Dieser sieht vor, dass für Schweizer Bürger künftig dieselben Eintrittspreise wie für EU-Bürger gelten sollen. Damit profitierten Jugendliche und Schweizer im AHV-Alter von vergünstigten Tarifen. Jährlich besuchen rund eineinhalb Millionen Schweizer Italien.

Die beiden Politiker sprachen zudem über das Abkommen zur Rückführung von Kulturgütern, das Italien und die Schweiz 2006 unterzeichnet haben. Dieses erleichtert die Rückgabe von illegal ausgeführten Kulturgütern in das Ursprungsland.

Im November 2008 hatte die Staatsanwaltschaft die Rückgabe von 4400 antiken Kunstgegenständen - vermutlich aus illegalen Grabungen - nach Italien beschlossen. Die Objekte waren in Basel im Lager einer Kunsthändlerin beschlagnahmt worden.

Nach dem Treffen mit dem Kulturminister nutzte Couchepin die Gelegenheit, um einigen Mitgliedern der Schweizergarde einen Besuch abzustatten.

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