Dies teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit. Ziel dieses Abkommens sei es, einen Beitrag zum Erhalt und zum Austausch des kulturellen Erbes zu leisten.

Zudem soll mit diesem Vertrag auch der rechtswidrige Handel mit geschütztem archäologischem Kulturgut verhindert werden. Das Abkommen halte die Modalitäten der Rückführung von Kulturgütern fest, welche rechtswidrig ausgeführt worden sind.

Weitere Gesprächsthemen waren unter anderem die EU-Politik sowie die Situation im östlichen Mittelmeerraum vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs in Syrien.

Das Treffen der beiden Aussenminister war das dritte innerhalb eines halben Jahres. Im Mai 2012 hatte Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf zudem einen offiziellen Arbeitsbesuch in Nikosia abgestattet. Die hohe Frequenz der bilateralen Treffen ist unter anderem auch auf Zyperns EU-Präsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2012 zurückzuführen.