Zwischen September 2002 und Mai 2008 sollen zwei Mitglieder des Revolutionären Aufbaus Zürich (RAZ) fünf Sprengstoffanschläge auf öffentliche Gebäude verübt haben. In einem Fall soll das Ziel ein Auto eines Beamten gewesen sein.

Laut Bundesanwaltschaft entstand dabei zum Teil erheblicher Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Nach Abschluss der Strafuntersuchung wird der Fall nun vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona verhandelt.

Auf Anfrage von «az» wollte sich Andrea Stauffacher, Mitglied des Revolutionären Aufbaus Zürich, nicht zum laufenden Verfahren äussern. «Zum gegebenen Zeitpunkt werden wir uns politisch verhalten», sagte Stauffacher. (sza)