Nationalstrassennetz

Bundesamt für Strassen nimmt Strassenbeläge unter die Lupe

Strassenbeläge unter der Lupe

Strassenbeläge unter der Lupe

Das Bundesamt für Strassen nimmt in den nächsten fünf Monaten die Strassenbeläge des gesamten Nationalstrassennetzes unter die Lupe. Da die Messfahrzeuge nur mit 80 Stundenkilometern unterwegs sind, kann es auf Autobahnen vereinzelt zu Behinderungen kommen.

In der Regel erfolgen die Messung tagsüber. Innerhalb der Agglomerationen werden die Fahrten jedoch nachts durchgeführt, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) mitteilte.

Die vier Fahrzeuge messen insbesondere die Ebenheit der Fahrbahn. Weiter untersucht das Bundesamt, wie griffig die Strassenbeläge sind. Auch das Lärmverhalten der Beläge sind Gegenstand der Untersuchung - eine weltweite Innovation laut dem ASTRA.

Die Messfahrzeuge fahren das ganze Nationalstrassennetz im Umfang von 1765 Kilometer ab. Insgesamt legen sie dabei einen Weg von 6400 Kilometer zurück, da jede Spur einzeln geprüft wird. Der Grossteil der abzufahrenden Strecke befindet sich auf den Autobahnen.

Grund für die 1,2 Millionen Franken kostenden Untersuchung ist die langfristige Planung der Unterhaltsarbeiten des Bundes. Die Nationalstrassen waren mit dem neuen Finanzausgleichs (NFA) Anfang 2008 von den Kantonen in den Besitz des Bundes übergegangen.

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