Forschung

Bund will Wissens- und Technologietransfer verbessern

Forschungsergebnisse der ETH sollen leichter zu Firmen gelangen (Archiv)

Forschungsergebnisse der ETH sollen leichter zu Firmen gelangen (Archiv)

Der Bundesrat will den Wissens- und Technologietransfer (WTT) verbessern. In einem verabschiedeten Bericht über die WTT-Rahmenbedingungen ortet die Regierung Handlungsbedarf an den Schnittstellen zwischen Hochschulen und Firmen, insbesondere in der Frage des geistigen Eigentums.

Unternehmen, die sich an einem Projekt der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) beteiligen, sollen künftig nicht nur ein Recht auf die Nutzung und Verwertung der Projekt-Ergebnisse haben, sondern das Recht auf das geistige Eigentum erwerben.

In dem Bericht, den das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in Beantwortung eines Postulats erstellte, waren die Experten nämlich zum Schluss gekommen, dass es in der Frage des geistigen Eigentums keine einheitlichen Regeln gibt. Zudem hatten die Unternehmen kritisiert, dass es nicht immer gelinge, mit den Hochschulen in dieser Frage rasch eine Übereinkunft zu erzielen.

Um die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen zu erleichtern, empfiehlt der Bund den Hochschulen und Forschungsinstituten klare Ansprechstellen für WTT-Fragen zu schaffen, die mit genügend Personal ausgestattet sind. Gleichzeitig sollen die Hochschulen zusammen mit den Unternehmen Regelungen und Eckwerte für den Wissens- und Technologietransfer aushandeln.

Mit diesen Regelungen soll auf die Kritik der Firmen reagiert werden, wonach diese Schnittstellen zu komplex und zu wenig transparent seien und damit zu hohe Kosten verursachen würden.

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