Hobby-Piloten

Bund warnt mit Video: So können Drohnen Rettungseinsätze gefährden

Bund warnt mit Video: So können Drohnen Rettungseinsätze gefährden

«Bei Blaulichteinsätzen fliege ich meine Drohne nicht!»: Das Aufklärungs-Video des Bundesamts für Zivilluftfahrt.

Bei einem medizinischen Notfall entscheiden manchmal Sekunden über Leben und Tod. Wertvolle Zeit kann verloren gehen, wenn im falschen Moment eine Drohne auftaucht. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt warnt Hobby-Piloten mittels Video.

Auf 100'000 Exemplare schätzt das Bundesamt für Zivilluftfahrt die Anzahl der Drohnen in der Schweiz mittlerweile, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Diese sind nicht nur zahlreich, sondern auch gefährlich. Insbesondere in der Nähe von Flugzeugen oder Helikoptern.

Neben Luftraumverletzungen in der Nähe von Flugplätzen hätten Drohnen in den letzten Jahren «diverse Male» Rettungseinsätze gestört oder behindert. Um über die Gefahren von Drohnen für Retter und Verunfallte aufzuklären, hat das Bundesamt ein Video produzieren lassen.

Absturzgefahr für Helikopter

Dieses zeigt eine konkrete Situation, bei der ein Rettungseinsatz der Rega durch eine Drohne aufgehalten wird: Der Rega-Helikopter mit einer verunfallten Velofahrerin kann nicht starten, denn eine Kollision mit einer Drohne kann einen Helikopter zum Absturz bringen. 

Der Bund ruft die Hobby- und professionellen Piloten deshalb dazu auf, nie eine Drohne in der Nähe eines Rettungseinsatzes mit Polizei, Helikoptern, Sanität und/oder Feuerwehr steigen zu lassen. Wer ein Flugzeug oder einen Helikopter sichtet, soll seine Drohne sofort landen. Nicht zuletzt müsse mit einer hohen Busse rechnen, wer mit seiner Drohne Menschenleben gefährde. (smo)

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