Beamte

Bund kürzt Beamtenlöhne

Lohnkürzung: Zeitungsfrühzusteller wehren sich gegen die Sparmassnahmen der Firma Prevag.

Lohnkürzung

Lohnkürzung: Zeitungsfrühzusteller wehren sich gegen die Sparmassnahmen der Firma Prevag.

Die Bundesverwaltung hat mindestens einem Dutzend Mitarbeitern den Lohn gekürzt. Die Kürzungen betragen 1000 bis 2000 Franken und sind seit Anfang 2012 wirksam. Das berichtet die «NZZ am Sonntag».

Zwölf der Betroffenen arbeiten bei der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), wie deren Personalchef Hanspeter Glauser der Zeitung sagte. "Lohnsenkungen wurden nur dort vorgenommen, wo die betroffenen Mitarbeitenden in den letzten Jahren keine Anstrengung unternommen haben, ihre Leistungen und/oder ihr Verhalten zu verbessern", erklärte er weiter. Rechtliche Grundlage für die Massnahme ist die revidierte Bundespersonalverordnung. Diese ist zwar seit 2009 in Kraft, bisher sind aber praktisch noch keine Lohnkürzungen ausgesprochen worden. Der Bund traf bei Beamten mit ungenügender Leistung fast immer andere Massnahmen, etwa die Versetzung in andere Abteilungen. Die Gewerkschaften des Bundespersonals protestieren gegen die Lohnkürzungen. "Leistungslöhne fördern die Leistungsbereitschaft kaum", sagte Fred Scholl, stellvertretender Generalsekretär des Personalverbandes des Bundes, der "NZZ am Sonntag".

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