Die Schneefallgrenze sank auf 500 bis 800 Meter, wie MeteoNews mitteilte. Oberhalb von 1500 Metern wurde teilweise deutlich mehr als ein halber Meter Neuschnee gemessen. Auf der Cimetta bei Locarno im Tessin fiel fast ein Meter Neuschnee.

In Graubünden, in Uri und im Wallis waren laut dem Verkehrsinformationsdienst Viasuisse die meisten Pässe schneebedeckt, teils sogar gesperrt.

Im Kanton Uri war die Hauptstrasse zwischen Hospental und Realp wegen Lawinengefahr bis 9 Uhr gesperrt. Als Folge davon musste auch der Autoverlad Furka eingestellt werden. Ebenfalls wegen Lawinengefahr blieb die Bahnstrecke Bergün-Samedan in Graubünden ab Sonntagmittag gesperrt, wie der Bahnverkehrsinformationsdienst Railinfo mitteilte.

Auch am Montag muss im Norden verbreitet mit Schneeschauern bis in tiefe Lagen gerechnet werden. Kurzzeitig dürfte der Schnee gemäss MeteoNews sogar liegenbleiben. Ab Dienstag bleibt es für den Rest der Woche weitgehend trocken, die Temperaturen steigen langsam wieder auf zweistellige Werte.