Pakistan

Bombenanschlag fordert mindestens sieben Todesopfer in Peshawar

Sicherheitskräfte in Peshawar (Archiv)

Sicherheitskräfte in Peshawar (Archiv)

Bei einem Anschlag im Nordwesten Pakistans sind sieben Menschen getötet worden, darunter auch drei Kinder. Die Toten gehörten zu einem Stamm, der Kämpfer für eine regierungstreue Miliz stellt, sagte ein Taliban-Sprecher zur Begründung der Tat.

Der Sprengsatz sei in einer Kiste mit Medikamenten versteckt gewesen, die ein Lastwagenfahrer in ein Dorf mitnehmen sollte, teilte die Polizei mit.

Die Zeitbombe sei explodiert, als der Fahrer in der Stadt Charssada einen Tankstopp eingelegt habe. Neben dem Fahrer seien noch zwei Frauen seien ums Leben gekommen.

Bei Luftangriffen der pakistanische Armee und Zusammenstössen mit Sicherheitskräften wurden in Nordwestpakistan nach Angaben von Sicherheitskräften mindestens 24 Aufständische getötet. Bei einem Luftangriff auf einen mutmasslichen Taliban-Stützpunkt in Makeen in der Provinz Süd-Waziristan wurden demnach ausserdem 16 Aufständische getötet und 30 weitere verletzt.

In der 240 Kilometer nördlich von Karatschi gelegenen Stadt Khaipur wurde unterdessen der Führer einer verbotenen sunnitischen Partei in einem Hinterhalt erschossen. Einer seiner Begleiter und ein Angreifer wurden nach Polizeiangaben ebenfalls getötet. Die Partei machte Angehörige der schiitischen Minderheit für den Anschlag verantwortlich.

In Mingora im Swat-Tal sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft und verwundete vier Soldaten. Diese hatten versucht, den Mann festzunehmen. Im Dorf Kabal, 20 Kilometer nordwestlich von Mingora, wurden nach Polizeiangaben am späten Sonntagabend sieben mutmassliche Taliban-Kämpfer während einer Schiesserei mit Soldaten getötet.

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