Die Explosion ereignete sich am Finnländischen Bahnhof, wo Lenin 1917 bei der Rückkehr aus dem Exil in der Schweiz und Deutschland angekommen war, wie ein Polizeisprecher nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax sagte.

Der Sprengsatz riss ein rund ein Meter grosses Loch in die 1926 errichtete Bronzestatue. Die Kommunisten verurteilten das "Attentat". Das Denkmal soll nun restauriert werden.

Andere Abgeordnete der Fraktion vermuten, dass sich möglicherweise kremltreue Kräfte für die Kritik der Kommunisten an der Regierung rächen wollten.

Bei dem etwa zehn Meter hohen Denkmal handelt es sich um eine der ersten Lenin-Statuen der sowjetischen Geschichte. Während des Zweiten Weltkriegs war das Werk des Bildhauers Sergej Jewsejew mit Sandsäcken und Brettern vor deutschen Bomben geschützt worden.