Dies geht aus dem neuesten "Bologna-Barometer" und anderen Zahlen zu Bildung und Wissenschaft hervor, die das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte. Danach ging die Zahl der Universitäts-Studierenden, die den traditionellen Studiengang mit einem Lizentiat oder Diplom abschlossen, 2005 bis 2008 um einen Drittel auf rund 6100 zurück.

Dagegen verdreifachte sich in diesem Zeitraum die Zahl der Uni-Studierenden, die nach dem neuen Bologna-System einen Bachelor-Erstabschluss machten - von rund 2900 auf 8700. Die Zahl der Masterdiplome vervierfachte in diesen Jahren sich auf 5400.

Mit dem Bologna-System können die Studierenden schon nach wenigen Jahren einen Erstabschluss, den Bachelor, absolvieren. Dies habe sich positiv auf den Studienerfolg ausgewirkt, heisst es im "Bologna-Barometer".

Fünf Jahre nach Studienbeginn hatten 70 Prozent der Studierenden (ausser bei Medizin) einen Bachelor-Abschluss. Beim traditionellen Studium hatten 10 Jahren nach Studienbeginn nur 67 Prozent der Studierenden einen Liz- oder Diplomabschluss.

Allerdings entsprechen letztere Abschlüsse dem heutigen Master-Abschluss. 90 Prozent der "Bachelors" setzen denn auch ihr Studium fort - mit Ziel eines Master-Degrees.