Orkan
Bleiben Sie morgen besser zu Hause: Orkan «Andrea» erreicht die Schweiz

Kaum ist das Sturmtief «Ulli» vorbei, wird die Schweiz nun vom Orkan «Andrea» getroffen. Weil das Tief des Sturms nahe an der Schweiz vorbeizieht, erwartet Peter Wick von Meteonews starke Orkanböen.

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Der Sturm «Ulli», der über Norddeutschland und Grossbritannien hinweggefegt ist und dort zwei Todesopfer gefordert hat, ist für die Schweiz nur das Vorspiel gewesen. Auf das Sturmtief folgt nun der Orkan «Andrea» der von Meterologen als noch heftiger eingeschätzt wird.

Orkan «Andrea»

Es wird empfohlen morgen Nachmittag Wälder zu meiden, da «Andrea» Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h erreichen könnte.

Laut Peter Wick von Meteonews bringt der Orkan «Andrea» nun noch höhere Windgeschwindigkeiten mit sich und zieht vorbei wie ein «vorbeirasender Zug». Dieser Sturm, der von Nordwesten her in die Schweiz zieht, soll im Flachland Windgeschwindikeiten von 80 bis 100 km/h erreichen. In den Bergen werden Orkanböhen von bis zu 150 km/h erwartet. Der Orkan geht mit viel Regen und plötzlichen, starken Windböhen einher.

«Ulli» tötet zwei Menschen

Bei einem heftigen Sturm sind am Dienstag in Grossbritannien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann wurde auf einem Tanker im Ärmelkanal schwer verletzt, als eine riesige Welle das Schiff traf.

Er starb nach einer Rettungsaktion per Helikopter später im Spital. In der Stadt Tunbridge Wells südöstlich von London wurde ein weiterer Mann in seinem Wagen von einem Baum erschlagen.

Baufällige Häuser meiden

Wick empfiehlt deshalb, im Verlauf von Morgen Nachmittag Wälder zu meiden. Es ist möglich, dass morsche Bäume und Äste dem starken Wind zum Opfer fallen. Ebenfalls gefährlich wird es in der nähe von baufälligen Häusern, hier könnten lose Ziegel von den Dächern gefegt werden und Passanten verletzen.

Es wird erwartet das Orkan «Andrea» bis Freitagabend bleibt und erst in der Nacht auf Samstag weiterzieht.