Fifa
Blatters Tochter: «Mein Vater ist nicht korrupt – man muss ihm einfach glauben»

Corinne Blatter, die einzige Tochter des in der Kritik stehenden Fifa-Präsidenten Sepp Blatter, wehrt sich gegen die Korruptionsvorwürfe gegen ihren Vater. Was in auszeichne, das sei seine Überzeugungskraft, man müsse ihm einfach glauben.

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Jedes Mal, wenn Sepp Blatter mit Korruptionsvorwürfen in Verbindung gebracht wird, verletzt das auch seine Tochter: «So wie ich ihn kenne, ist er bestimmt nicht korrupt. Er ist der grosszügigste Mensch, den Sie sich vorstellen können. Er würde sein letztes Hemd hergeben, um zu helfen», sagt seine Tochter Corinne Blatter.

Trotzdem: Die Fifa steht häufig negativ in den Schlagzeilen – Korruption, Bestechung, Schmiergelder. Wie geht die Tochter des Fifa-Präsidenten damit um? «Es geht ja eigentlich nur um die Institution Fifa, aber in den Köpfen der Leute ist Fifa gleich Sepp Blatter. Das stimmt aber nicht. Er ist der Präsident, der vor der Institution steht – das muss man trennen. Mein Vater ist nicht korrupt. Das kann ich mit 100-prozentiger Überzeugung sagen: Sepp Blatter ist nicht korrupt.»

Eine Fähigkeit, die Sepp Blatter beruflich wie auch privat auszeichne, sei seine Überzeugungskraft, meint Corinne Blatter: «Wenn er von einer Sache überzeugt ist, kann er das sehr glaubhaft herüberbringen – man muss ihm einfach glauben.»

Wer Sepp Blatter persönlich kennen lernt, sei oft überrascht. «Er ist ein Mensch, der auf andere eingeht. Wenn Sie mit ihm sprechen, hört er Ihnen zu und nimmt Sie ernst. Und es spielt keine Rolle, ob er mit einem Arbeiter oder mit einem Bankdirektor spricht, ob die Person bekannt oder nicht bekannt ist – das ist egal. Wenn ein Mensch auf ihn zukommt, nimmt er sich Zeit ihm zuzuhören. Das macht auch den Unterschied zwischen Mensch Sepp Blatter und Präsident Sepp Blatter.» (jba)

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