Die Gommer Forstleute würden seit einem Vierteljahrhundert die Wälder vorausschauend pflegen, heisst es in einer Mitteilung der Sophie und Karl Binding Stiftung in Basel vom Mittwoch, die den Waldpreis seit 27 Jahren vergibt. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren.

Forst Goms sei es dabei gelungen, die alten Bannwälder, in denen jegliche Nutzung verboten war, in moderne Schutzwälder umzuwandeln. Die Eingriffe würden dokumentiert. Dies ermögliche Erfolgskontrollen und differenzierte Pflegemassnahmen, was eine Pionierleistung sei.

Die Waldpflege im Goms sei zudem vorbildhaft und auch in nationale Richtlinien eingegangen. Rund zwanzig Mal teurer wäre es, die Schutzwirkung des Waldes durch Lawinenverbauungen zu erreichen, schreibt die Stiftung.

Die 2011 gegründete Betriebsgemeinschaft Forst Goms mit drei Revierförstern und Bereichsleitern bietet 14 qualifizierte Ganzjahres- sowie 14 Saisonstellen an und bildet Lehrlinge aus. Der Binding Waldpreis wird Forst Goms am 6. Juni in Basel im feierlichen Rahmen vergeben.