Dies sagt Schneider-Ammanns Sprecherin Evelyn Kobelt der «NZZ am Sonntag». Die Schweiz beobachte die momentanen Verstimmungen zwischen den USA und Iran aufmerksam. «Derzeit besteht aber kein Grund, an der Reiseplanung des Bundespräsidenten nach Teheran etwas zu ändern», hält Kobelt fest.

In den letzten Tagen hat US-Präsident Barack Obama mit neuen Sanktionsdrohungen gegen Unternehmen und Einzelpersonen, die das iranische Raketenprogramm unterstützt hatten, für Schlagzeilen gesorgt. Erlassen wurden die Massnahmen vorerst nicht, um das im Juli getroffene Atomabkommen nicht zu gefährden.

Mit Tests von Langstreckenraketen provozierte Iran aber in den letzten Monaten die USA und stellt die mit den fünf Uno-Vetomächten und Deutschland geschlossene Vereinbarung in Frage.