Beznau 3: Das sind die Bedingungen der Regierung

Beznau 3: Das sind die Bedingungen der Regierung

Viel Kritik zum Beznau-Richtplan

Viel Kritik zum Beznau-Richtplan

Gestützt auf über 600 Eingaben hat die Regierung Teile des Richtplans fürs Ersatz-AKW Beznau 3 geändert. Er will weniger Wald roden und die Abgeltungen anders regeln.

536 Privatpersonen, 22 Verbände, 11 Parteien, 19 Gemeinden, 4 deutsche Behörden und 7 Nachbarkantone haben Stellung bezogen zum Ersatz-AKW in Beznau. Teile davon sind nun in den Richtplan eingeflossen, den die Regierung dem Parlament vorlegt. Das sind die Änderungen:

- Die Abgeltung für die Regionen will die Regierung über das Energiegesetz regeln
- Um die Erwärmung der Aare zu vermeiden, wird ein Hybridkühlturm verlangt, der nicht höher als 60 Metern sein darf.
- Es soll weniger Wald gerodet werden. In den ursprünglichen Plänen ist von einer Rodungsfläche von 375 000 Quadratmetern die Rede. Die Regierung nennt aber keine neue Zahl.
Verzichtet wird auf das Verbot einer Flugroute. Das soll mit der Planung des künftigen Flugbetriebs in Zürich gelöst werden.

Eine Absage erteilt die Regierung schliesslich der Allianz «Nein zu neuen AKW». Diese hatte beantragt, die ganze Planung ersatzlos zu streichen, weil sie Bundesrecht widerspreche. «Diese Begründung ist nicht nachvollziehbar», schreibt die Regierung dazu in der Botschaft ans Parlament. (HL)

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