Käser sagte auf Anfrage, er sei sich einfach nicht bewusst gewesen, dass ein auf allen Seiten offenes Festzelt auch zu den öffentlichen Räumen zähle, in denen gemäss Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen das Rauchen verboten sei. Er bestätigte damit eine Meldung der "Berner Zeitung" vom gleichen Tag.

Sicher, Gesetz sei Gesetz, sagte Käser weiter, doch müssten Gesetze auch mit Augenmass gemacht werden, und das sei in seinen Augen beim Schutz vor Passivrauchen nicht der Fall gewesen. Da stehe er dazu. Er habe die Tischnachbarn vor dem Anzünden seiner Pfeife gefragt, ob sie der Rauch störe, und niemand habe etwas einzuwenden gehabt.

Das Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen ist im Kanton Bern seit Anfang Juli in Kraft. Käser sagte, niemand habe ihn am Samstag auf den Gesetzesverstoss angesprochen. Wenn er jetzt eine Busse erhalte, werde er sie halt bezahlen.