Eine Ohrenentzündung hat den Hund der der Fondation Barry beinahe taub werden lassen. Die Folgen waren einschneidend: Der Hund durfte er nur noch an der Leine raus, sagt Anja Ebener, Kommunikationsverantwortliche der Fondation Barry.

Über einen Bekannten von Ebener, einen Arzt, kam die Fondation in Kontakt mit dem österreichischen Hörgeräte-Hersteller Neuroth. Dessen damalige Chefin, Waltraud Schinko-Neuroth, hält selbst Bernhardiner-Hunde und ist laut Ebener ein grosser Fan der Rasse.

Eine Einzelanfertigung

Als sie vom Schicksal von Titus erfuhr, war rasch klar: Neuroth musste was machen. Das Unternehmen pröbelte mit herkömmlichen Hörgeräten an Titus und zwar so lange, bis der Hund Geräusche wieder wahrnehmen konnte, wie das Magazin «Dezibel» berichtet.

Das war vor 1,5 Jahren. Heute habe Titus wieder ein ziemlich normales Leben, sagt Ebener. Der Zuchtrüde lebt in der Bernhardiner-Altersresidenz der Fondation Barry in Faulensee am Thunersee. Er darf wieder ohne Leine in die freie Natur. Wirklich folgsam ist der Hund allerdings weiterhin nicht. «Er hatte halt schon immer einen Dickschädel», so Ebener. (rsn)