„Mich erstaunt, dass man die Möglichkeit von Internierungslagern noch nicht geprüft hat", sagte er gegenüber der „NZZ am Sonntag". Das heutige Asylverfahren stosse in diesem Bereich an seine Grenzen und führe zu zahlreichen Schnittstellen zwischen Bund und Kantonen mit entsprechenden Problemen. „Offensichtliche Wirtschaftsflüchtlinge sollten darum an einem einzigen Ort interniert werden können, wo das ganze Verfahren abgewickelt wird, von der Ankunft bis zur Rückführung", sagte der Berner Polizei- und Militärdirektor mit Bezug auf die Flüchtlinge, die zurzeit vor allem aus Nordafrika in die Schweiz einwandern. So schaffe man die Voraussetzung, dass die Schweiz ihre humanitären Pflichten gegenüber jenen Menschen erfüllen könne, die wirklich bedroht seien.