Gesundheitspolitik
Berner Inselspital baut 114 Stellen ab

Das Berner Inselspital muss im kommenden Jahr fast 40 Millionen Franken einsparen. Ein Stellenabbau ist unvermeidlich, Entlassungen sollen aber wenn möglich vermieden werden.

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Keystone

Das Berner Inselspital steht vor einem grösseren Umtrukturierungsprozess. Wie Direktionspräsident Urs Birchler an einer Medienkonferenz vom Donnerstag erklärte, wirkt sich dieser auch auf den Personalbestand aus.

Konkret muss das Krankenhaus, das einen Umsatz von rund einer Milliarde Franken erzielt, im kommenden Jahr 37 Millionen Franken einsparen – davon laut einer internen Rechnung 11 Millionen durch Stellenabbau.

Alle Bereiche betroffen

Die Spitalleitung will bis spätestens Ende Juni 2011 114 Arbeitsplätze streichen. Vom Abbau sind laut einer Mitteilung sämtliche Bereiche betroffen. Mit 40 Stellen muss das Pflegepersonal den grössten Aderlass hinnehmen.

Oberstes Ziel der Krankenhausfführung sei es, den Umbau ohne Entlassungen durchzuführen, heisst es. Entlastend könnte hier wohl die übliche Fluktuation im Unternehmen von etwa 100 Personen pro Monat zum tragen kommen.

Das Inselspital beschäftigt derzeit 7255 Personen mit umgerechnet 5661 Vollzeitstellen. (uz/bau)