Verdächtiges Paket

Berner EU-Botschaft: Vermeintliche Bombe war Weihnachtsgeschenk

Paket an Vertretung der EU in Bern adressiert (Archiv)

Paket an Vertretung der EU in Bern adressiert (Archiv)

Aufatmen in Bern: Das verdächtige Paket, das am Donnerstag in der Berner EU-Botschaft gefunden wurde, war nicht etwa eine Bombe, sondern eine Weihnachtsgeschenk. Weil die Herkunft des Pakets unklar war, war das Botschaftsgebäude zuvor aus Sicherheitsgründen teilweise evakuiert worden.

Spezialisten untersuchten in der Folge das an EU-Botschafter Michael Reiterer adressierte Paket. Bald stellte sich heraus, dass es nichts Gefährliches enthielt. Ganz im Gegenteil: Im Paket war eine Büchersendung samt Glückwünschen zum neuen Jahr, wie das zuständige Regierungsstatthalteramt und die Kantonspolizei Bern am frühen Abend mitteilten.

Wenige Stunden zuvor herrschte an der Bundesgasse Aufregung. Die EU-Botschaft wurde abgeriegelt und Teile der Liegenschaft, die sich in der Nähe des Paketes befanden, geräumt. Auch Feuerwehr und Sanität waren vor Ort. Die Vorsichtsmassnahmen wurden nach Polizeiangaben wegen der Vorfälle in Rom ergriffen.

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