Aufgestellt hatte die Forderung der Walliser SP-Nationalrat Stéphane Rossini. Er argumentiert, dass immer wieder Menschen auf Skipisten durch Lawinen, welche von Variantenskifahrern ausgelöst werden, in Gefahr gebracht werden. Von den Bussen verspricht sich Rossini eine präventive Wirkung.

In der Kommission setzte sich aber die Ansicht durch, dass die geltenden Bestimmungen genügen. Skifahrer und Skifahrerinnen könnten aufgrund des Strafgesetzes zur Rechenschaft gezogen werden. Und die Haftpflichtfragen seien im Obligationenrecht geregelt. Zudem brauche es keine Bundeslösung. In der Verantwortung stünden die Kantone.

Die Minderheit erachtet die heutigen Regelungen als ungenügend, wie es weiter hiess. Das Problem werde ohne neue Massnahmen zunehmen, weil das Gefahrenbewusstsein der Bevölkerung abnehme.