Schädlingsbekämpfung

Beratungsstelle warnt vor Bettwanzen im Reisegepäck

Ekliges Mitbringsel: Bettwanze (Archiv)

Ekliges Mitbringsel: Bettwanze (Archiv)

Wer aus den Ferien heimkehrt, bringt unter Umständen unliebsame Souvenirs mit: So verkriechen sich beispielsweise Bettwanzen in Gepäckstücken. Die Stadtzürcher Beratungsstelle für Schädlingsbekämpfung warnt vor diesen Tieren.

Seit 2006 gebe es immer mehr Personen, die von Bettwanzen geplagt werden, heisst es in einer Mitteilung des Zürcher Umwelt- und Gesundheitsschutzes vom Donnerstag. Die Anzahl an gemeldeten Fällen hat sich innert vier Jahren verdreifacht.

Bettwanzen können am ganzen Körper Juckreiz auslösen. Reisende sollten deshalb im Hotel die Matratzen und das Bettgestell kontrollieren, bevor sie sich schlafen legen. Wem schwarze Punkte oder Kotspuren auffallen, der sollte das Zimmer wechseln.

Weiter empfiehlt die Beratungsstelle, Gepäckstücke möglichst weit weg vom Bett aufzubewahren und alle Reissverschlüsse zu schliessen. Zu Hause sollte man das Gepäck dann mit einem Insektenspray behandeln und auf dem Balkon oder in der Waschküche auslüften.

Hochsaison am Flughafen Zürich

Auch der Flughafen Zürich rüstet sich für die Ferienzeit: Täglich werden in Kloten bis zu 85'000 Passagiere erwartet. Reisende sollten frühzeitig am Flughafen eintreffen und im Internet oder am Vorabend einchecken, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Passagiere sollten rund zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein, teilte die Flughafen Zürich AG am Donnerstag mit. Sie könnten ihr Gepäck auch an einem Bahnschalter aufgeben. Letztes Jahr wurden am Flughafen während der Sommerferien im Schnitt rund 62'000 Passagiere pro Tag gezählt.

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