Autoindustrie

Benzinfresser lassen die CO2-Ausstösse auf hohem Niveau stagnieren

Der CO2-Ausstoss bleibt hoch, weil die Schweizer schwerere Autos kaufen.

Der CO2-Ausstoss bleibt hoch, weil die Schweizer schwerere Autos kaufen.

Mittlerweile fahren zwar mehr Elektro-Autos auf Schweizer Strassen. Da aber mehr gefahren wurde und auch mehr emissionsintensive Personenwagen unterwegs waren, bleibt der CO2-Ausstoss unverändert hoch.

(mg) Die Reduktion der CO2-Austösse bei den Treibstoffen will nicht richtig Fahrt aufnehmen. Der Wert stagnierte gegenüber dem Vorjahr «auf hohem Niveau», wie das Bundesamt für Umwelt (BAFU) am Dienstag mitteilt. Das entspricht rund 16 Millionen Tonnen CO2. Zwar sei 2019 der Anteil an biogenen Treibstoffen und an Elektrofahrzeugen angestiegen, gleichzeitig wurden aber mehr Personenkilometer zurückgelegt und auch wurde eine Zunahme an emissionsintensiven Personenwagen festgestellt.

Wie das BAFU schreibt, müssen die Importeure fossiler Treibstoffe einen Teil der CO2-Emissionen aus Treibstoffen mit Emissionsverminderungen innerhalb der Schweiz kompensieren. Im Jahr 2020 beträgt der Anteil 10 Prozent.

Erfreulichere Klimanachrichten gibt es bei den Heizungen. Die Emissionen aus Brennstoffen (vorwiegend Öl und Gas) sind laut dem BAFU 2019 witterungsbereinigt weiter gesunken; um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hauptursachen für die Abnahme sind die bessere Energieeffizienz von Gebäuden und der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien beim Heizen.

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