Durchsetzungsinitiative
Bendrit legt nach: «Ich chlaue en Cheesburger ... und wird usgschafft»

Das Facebook-Video von Bendrit Bajra, in dem er SVP-Politiker Erich Hess als Nazi bezeichnete, schlug hohe Wellen. Über 300 000 Mal wurde es angesehen. Nun hat der Social-Media-Star nachgelegt und einen zweiten Clip zur Durchsetzungsinitiative ins Netz gestellt.

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Im Rahmen der Diskussion über die Durchsetzungsinitiative gabe es bereits unzählige Beispiele von Gesetzesverstössen zu hören, die bei einer Annahme des Volksbegehrens zur Ausschaffung führen würden. Nun erklärt uns auch Facebook-Star Bendrit Bajra, wovor er sich denn am meisten fürchten würde, wenn er Ausländer wäre.

«Bendrit isch fett, 110 Kilo um genau z'si», beginnt der Social-Media-King sein eigenes Ausschaffungs-Szenario. Er gehe sehr gerne in den McDonald's, was auch sein Gewicht erkläre.

Und jetzt das Problem: «Bendrit het e langi Nacht mit ere netti Dame gha, es isch foifi am Morge, aber de McDonald's in Dietike het scho am vieri zue gmacht.»

Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Diebstahl

Ja was nun? «Bendrit entschlüsst sich eifach mal en Cheesburger allei zmache.» Und zwar in der McDonald's-Filiale in Dietlikon. Für das würde er aber gleich drei Gesetzesverstösse begehen: Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Diebstahl.

«Bendrit bricht Tür uf vom McDonald's, er lauft ine und chlaut sich en Cheesburger.» Und prompt würde er gemäss der Duchsetzungsinitiative ausgeschafft werden.

So ein Schwachsinn? Ja, natürlich. Doch Bendrit erzählt die Geschichte mit einer guten Portion Ironie; Paragraphenreiterei für einmal lustig.

Abgesehen von diesem etwas absurden Beispiel gibt sich der Comedian indes richtig seriös. Er habe seinen Followern ein paar richtige Argumente gegen die Durchsetzungsinitiative präsentieren wollen, denn das habe im letzten Video gefehlt. (cma)

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