Gemeindeversammlung
Belag für den Haldenweg Ost

Im östlichen Abschnitt ist der Haldenweg in Klingnau nicht ausgebaut. Von der Einmündung in den Mattenweg bis zur Einmündung in den Trottenweg fehlen Strassenkoffer, Entwässerung, Teerbelag und Beleuchtung. In enger Zusammenarbeit mit den Anstössern ist der Ausbau des Haldenwegs Ost geplant und projektiert worden, weil auf verschiedenen Grundstücken Neubauten bewilligt wurden. Vorgesehen ist eine Strassenbreite von 4,2 Metern.

Drucken
Teilen
Strasse

Strasse

Keystone

Über den Kredit von 478 900 Franken für die Realisierung des Strassenbauprojektes Haldenweg Ost mit Stromnetzverkabelung entscheiden die Stimmberechtigten. Für die Finanzierung hat der Gemeinderat einen Beitragsplan erlassen. Die Grundeigentümer tragen einen Anteil von 137 438 Franken.

Bessere Stromversorgung

Weiter zur Diskussion stehen an der Gemeindeversammlung vom 19. Juni zwei Kreditabrechnungen, die Änderung des Dienst- und Lohnreglements, die Entschädigung für den Gemeinderat für die Amtsperiode 2010-2013, die Einbürgerungen von fünf Personen sowie ein Kredit von 435 300 Franken für die Sanierung und Aufwertung der Stromversorgung im Gebiet Grie. Das Gebiet liegt zwischen den beiden Trafostationen Mühlegasse und Brüggliweg und wird über drei hintereinanderliegende Verteilkabinen versorgt. Gemäss Gemeinderat ergibt sich durch die relativ hohen Kabeldistanzen eine schlechte Spannungsqualität. Die Schutzbedingungen könnten nur eingeschränkt eingehalten werden.

Auch werde es zunehmend schwierig, erweiterte Bedürfnisse wie beispielsweise den Betrieb von Wärmepumpen abzudecken. «Zur Verbesserung der Situation und zur Entlastung der stark belasteten Trafostation Mühlegasse ist die Erstellung einer zusätzlichen Trafostation etwa auf halber Distanz erforderlich», hält der Gemeinderat fest. Als Standort biete sich das Areal beim Abwasserpumpwerk Grie an. Die geplante Trafostation kann von zwei Seiten her betrieben werden. Mit der Anlage wird laut Gemeinderat die Trafostation Mühlegasse wesentlich entlastet und die Qualität der Stromversorgung könne verbessert werden. Ebenfalls sei es möglich, die teilweise grossen Versorgungsgruppen zu entflechten und damit die betrieblichen Verhältnisse übersichtlicher zu gestalten.

Erfreulicher Abschluss

Erneut kann der Gemeinderat - wie schon in den vergangenen Jahren - einen erfreulichen Rechnungsabschluss präsentieren. Das positive Resultat ist gemäss Behörde vor allem auf die Steuereinnahmen zurückzuführen, die um 1,368 Mio. Franken höher ausgefallen sind als vorgesehen. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern fiel der Betrag mit 7,632 Mio. Franken um rund 1 Mio. Franken höher aus als budgetiert.

Der Ertragsüberschuss wurde für die vorgeschriebenen Abschreibungen von 306 000 Franken verwendet, die restlichen 2,368 Mio. Franken für zusätzliche Abschreibungen. (mhu)