Region Oberaargau
Beitrag für Energieberatung

Nimmt man die Delegiertenversammlung von gestern zum Massstab, haben sich die Gemüter in der Region Oberaargau nach der Rückweisung des Agglomerationsprogrammes Langenthal durch den Bund wieder beruhigt.

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Delegiertenversammlung

Delegiertenversammlung

Aargauer Zeitung

Regions-Präsident Robert Sutter zeigte zwar nochmals die Abläufe aus der Sicht der Region auf, zu einer Diskussion führte dies aber nicht mehr.

Zu Wortmeldungen führte dagegen die Festlegung der Regionalen Räumlichen Entwicklungsschwerpunkte für das Raumentwicklungskonzept. Mehrere Gemeindevertreter wehrten sich dagegen, nicht in einem der vier Schwerpunkte Jura Südfuss, Herzogenbuchsee, Langenthal und Huttwil berücksichtigt zu sein.

Geschäftsführer Markus Ischi hielt dazu fest, dass die Zuordnung auf vorgegebenen Kriterien beruhe. Immerhin konnte er beruhigen: Die Einteilung führe nicht zu einem Nachteil der nicht aufgenommenen, sondern zu einem Vorteil für die berücksichtigten. Auch die von Bannwil angestrebte Arbeitszone ist nicht von dieser Zuteilung abhängig.

Regionenmarketing läuft weiter

Die Delegierten genehmigten weiter einen Kredit von 100 000 Franken für eine dritte Tranche des Regionenmarketings. Die Region kann diese aus eigenen Mitteln finanzieren. Bisher wurde im Rahmen des Regionenmarketings ein Faktenblatt über die Vorteile des Oberaargaus als Wohnregion erarbeitet. Auf der Homepage der Region wurden ein Liegenschafts- und Baulandmarkt sowie ein Stellenmarkt aufgeschaltet. Als nächstes wird ein Newsletter konzipiert.

Tiefer in die Tasche greifen müssen die Gemeinden wegen der Energieberatung. Diese wurde bisher durch den Kanton allein finanziert. Jetzt verlangt dieser einen Gemeindebeitrag von 50 Rappen pro Einwohner, damit er seine 1.50 Franken weiterhin ausrichtet.
Muralt für Löffel

Für Therese Löffel aus Huttwil wurde ihr Nachfolger als Gemeindepräsident, Hansjörg Muralt, neu in den Vorstand gewählt. Robert Sutter gibt nach seiner Wahl in den Verwaltungsrat der Aare Seeland mobil das Präsidium der Regionalen Verkehrskonferenz ab. Er wird aus dem Vorstand der Region ersetzt durch Katharina Hofer, Wiedlisbach. (jr)