Volkswahl
Bei den Gegnern der Bundesrats-Volkswahl herrscht Ebbe in der Kasse

Die SVP will nach eigenen Angaben eine Million Franken in den Abstimmungskampf werfen. Die Gegner des Anliegens stehen buchstäblich mit leeren Händen da.

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Die SVP will nach eigenen Angaben eine Million Franken in den Abstimmungskampf werfen. (Archiv)

Die SVP will nach eigenen Angaben eine Million Franken in den Abstimmungskampf werfen. (Archiv)

Keystone

Kontostand «Nein zur Volkswahl des Bundesrates: Null Franken
Auf dem Postkonto 30-354470-9 «Nein zur Volkswahl des Bundesrates» herrscht totale Ebbe. Am Freitagabend betrug der Saldo null Franken. Bis jetzt hat also noch keine private Person, keine Firma und keine Partei etwas gespendet.

«Man räumt der SVP-Initiative geringe Chancen ein oder ist der Meinung, das Thema würde einen nicht betreffen», begründet Kampagnenleiter Matthias Leitner von der FDP die totale Spendenabstinenz zu SonntagsBlick. Die Freisinnigen sind in der Verantwortung. Sie müssen das Volksbegehren als federführende Partei bekämpfen. Leitner macht sich Sorgen: «Auf der Prioritätenliste der Verbände und Gewerkschaften scheint das Thema nicht aufzutauchen.» Das könne zu einem gefährlichen Bumerang werden.

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