Flugzeugabsturz

Behörden identifizieren zweites Todesopfer des Bodensee-Wracks

Ein österreichisches Feuerwehrboot bei Bregenz (Archiv)

Ein österreichisches Feuerwehrboot bei Bregenz (Archiv)

Nach dem Flugzeugabsturz vom Freitag vor Bregenz in den Bodensee ist am Dienstag das zweite Todesopfer identifiziert worden. Es handelt sich um einen 20-jährigen alleinstehenden Mann aus der Vorarlberger Stadt Dornbirn, wie die Behörden mitteilten.

Die Leiche des jungen Manns war in der Nacht auf den Montag aus dem See geborgen worden. Der Tote hatte keine Dokumente auf sich. Einziger Hinweis war eine nicht registrierte Karte eines Handys. Dank der Auswertung des Telefons konnte das Opfer identifiert werden, heisst es in einem Communiqué der Vorarlberger Polizei.

Beim anderen Todesopfer handelt es sich um den 55-jährigen Piloten der abgestürzten Maschine des Typs Tecnam P 62. Die Absturzursache ist noch unklar. Die Maschine war in Hohemems A zu einem Rundflug über den Bodensee gestartet und vor Bregenz in den See gestürzt.

Taucherunfall

Am Montagabend verunfallte bei Bergungsarbeiten ein 47-jähriger Taucher. In einer Tiefe von 50 bis 60 Metern kam es aus noch ungeklärter Ursache zu Komplikationen, was einen Notaufstieg nötig machte. Der verletzte Taucher wurde an Land von einem Notarzt betreut und danach mit einem Helikopter in ein Spital geflogen.

Die Bergung der Wrackteile konnte am Dienstag so gut wie abgeschlossen werden. Laut Einsatzleiter Helmut Moosbrugger konnte am Montag der Motor des Flugzeugs gehoben werden. Zudem seien laut Moosbrugger einige Gepäckstücke gefunden und gesichert worden.

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