Tagesschau
Béglé: «Vielleicht war ich zu schnell»

Erstmals äusserte sich Claude Béglé zu seinem Rücktritt. In der «Tagesschau» vertrat er erneut seine Strategie - wie gewohnt ohne Punkt und Komma. Zu einem Eingeständnis liess er sich dennoch hinreissen: «Vielleicht war ich zu schnell». Aber eine wirkliche Einsicht war nciht zu erkennen.

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Béglé

Béglé

Keystone

Béglé ist weg - und das sagte er zur «Tagesschau»:

Zu seinem Rücktritt:
«Ruhe muss einkehren, und wenn mein Rücktritt der Preis war, dann stelle ich das Interesse der Post über meine eigenen

Hat Bundesrat Leuenberger ihn fallenlassen?
«Nein, er hat mich immer beschützt, ich bin ihm sehr dankbar.»

Was hat erfalsch gemacht?
«Vielleicht war ich zu schnell. Ich glaube, dass die Post eine Grundversorgung in der Schweiz haben muss, aber wir brachen auch neue Finanzquellen. (etc.)»

(cls)

Darüber stolperte Béglé


Machthunger: Bégle wollte nicht nur VR-Präsident, sondern auch noch Post-Präsident werden.

Auslandstrategie: Béglé wollte, dass die Post ein mutliantionaler Grosskonzern wird. Er wollte mit Auslandsgeschäften den Sercie Public finanzieren, weil er glaubte, dass das Business in der Schweiz nicht mehr wachsen würde.

Geldgier: Ein 75- Prozent-Mandat für ein indisches Unternehmen, bei dem er 660 '000 Franken kassieren soll, mag ihn den Kragen gekostet haben. (cls)