Möriken

Begegnungszone beim Bahnhof

Das Bahnhofgebiet in Wildegg soll für Zug- und Buspassagiere, Kioskkunden und Restaurantbesucher sicherer werden. (do)

Bahnhof Möriken-Wildegg

Das Bahnhofgebiet in Wildegg soll für Zug- und Buspassagiere, Kioskkunden und Restaurantbesucher sicherer werden. (do)

Zu Stosszeiten herrscht auf dem Bahnhofareal in Wildegg reger Verkehr: Autos, Velos, Fussgänger, Bus und Postauto – alle müssen auf relativ engem Raum aneinander vorbeikommen. Mit der Schaffung einer Begegnungszone soll nun die Sicherheit vor allem der Fussgänger gefördert werden.

Hanny Dorer

«Mängel in der Verkehrssicherheit im Bahnhofgebiet Wildegg veranlassten den Gemeinderat Möriken-Wildegg und die Schweizerischen Bundesbahnen, die Machbarkeit einer Begegnungszone in diesem Gebiet überprüfen zu lassen», schreibt die Gemeindekanzlei in einer Mitteilung. Das zu diesem Zweck unabhängig erstellte und von der zuständigen kantonalen Behörde geprüfte Gutachten habe die Zweckmässigkeit der Begegnungszone bestätigt. Deshalb soll nun diese Begegnungszone realisiert werden.

Drei wesentliche Vorschriften

In der Begegnungszone ist die Höchstgeschwindigkeit auf 20 km/h beschränkt. Die Fussgänger haben vor Fahrzeugen (auch Velos) Vortritt. Zudem ist Parkieren nur an den durch Signale und Markierungen gekennzeichneten Stellen erlaubt. Das Zonengebiet umfasst die Bahnhofstrasse, den Bahnhofplatz, die Poststrasse und die Bankgasse.

Bei allen Gebietsein- und -ausfahrten wird die Begegnungszone signalisiert. Die Signalisationsverfügung wird im kantonalen Amtsblatt und im «Lenzburger Bezirksanzeiger» ausgeschrieben.

Die Auflage der wenigen baulichen Massnahmen - in einem ersten Schritt sind dies Stelen bei den wichtigen Zoneneinfahrten - liegen zusammen mit dem Gutachten während 30 Tagen vom 25. Mai bis 24. Juni auf der Gemeindekanzlei in Möriken öffentlich auf.

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